Nachtrag (4.12.25) – Was wir mitnehmen
Auf dem OERcamp 2025 in Hannover stand die Frage im Mittelpunkt, wie die Community zu einem gemeinsamen Verständnis von Open Educational Practices (OEP) kommen kann. Bereits im Vorfeld hatten 20 Expert*innen in Videostatements ihre Sichtweisen auf OEP eingebracht – von Haltungen über methodische Ansätze bis hin zu offenen Fragen und Bedenken. Diese Perspektiven wurden analysiert und bildeten die Grundlage für die Community-Konsultation beim OERcamp.
Vor Ort erkundeten mehr als 100 Teilnehmende OEP in einer eigens gestalteten „Reise“ mit kreativen Stationen wie dem „Leuchtturm“ für Haltung, der „Brücke“ für Inklusion oder dem „Handwerkszentrum“ für Methodik. Die Diskussionen machten deutlich: OEP wird sehr unterschiedlich verstanden – als offene Lern- und Lehrformate, als Praktiken rund um OER oder als umfassende Haltung von Offenheit in Bildung . Zugleich wurden Chancen, Herausforderungen und systemische Grenzen offen benannt.
Nach einer anschließenden öffentlichen Kommentierungsphase liegt nun der finale Bericht zur Community-Beratschalgung vor – ein gemeinsames Ergebnis der vielfältigen Stimmen aus Praxis, Wissenschaft und Community, das Orientierung bietet und Empfehlungen formuliert.
Nachtrag (23.9.25) – Bringt euch in die Community-Konsultation des OERcamps 2025 ein
Im Rahmen der Community-Beratschlagung am 1. Tag des OERcamps 2025 in Hannover haben die Teilnehmenden tatkräftig Kommentare und Impulse generiert, gesammelt und evaluiert. Daraus hat Sandra nun ein Dokument erstellt, das wir vor der finalen Veröffentlichung noch einmal an euch zurückspielen wollen. Hier gelangt ihr zu dem Dokument, in dem ihr kommentieren und Änderungen vorschlagen könnt.
🗓️ Ihr habt bis zum 26. Oktober 2025 Zeit für eure Kommentare.
📝 Sandra wird eure Kommentare und Vorschläge einarbeiten.
📰 Wir veröffentlichen das Dokument am 04.12.2025 hier im Beitrag.
Wir sind gespannt auf eure Kommentare und Vorschläge.
Mit der Community auf OEP-Expedition
Die Community-Beratschlagung beim OERcamp 2025 war als methodisch originelle „Reise“ gestaltet, bei der rund 100 Teilnehmende ihre Perspektiven zu unterschiedlichen Aspekten von Open Educational Practices (OEP) austauschen und dokumentieren konnten. In verschiedenen Reisegruppen bewegten sich die Teilnehmer*innen zu thematischen Stationen – wie dem „Leuchtturm“ für OEP-Haltung, dem „Handwerkszentrum“ für Methodik, der „Brücke“ für Inklusion und weiteren kreativen „Reisezielen“. An jedem Stand wurden Ansichten, Erfahrungen und Wünsche mit Postkarten, Aufklebern und Kommentaren festgehalten und später im Plenum zusammengeführt.
Dieser partizipative Ansatz förderte nicht nur die Vernetzung innerhalb der Community, sondern ermöglichte es, vielfältige Impulse aus Wissenschaft, Praxis und Politik einzubinden. Besonders hervorzuheben ist die Offenheit, mit der auch kritische oder neue Perspektiven auf OEP eingebracht wurden – etwa im KI-Labor, Fundbüro oder Café. Die Methode spiegelt den kollaborativen Geist des OERcamp wider und trägt dazu bei, ein gemeinsames Verständnis für die Weiterentwicklung offener Bildungspraktiken zu schaffen.
Reisekonzept für Großgruppendiskussion – das Methodik‑Papier zur OERcamp-Konsultation 2025 ist jetzt frei verfügbar!
Wir freuen uns, euch das komplette Methodik‑Papier und Materialien zur Community‑Konsultation 2025 zum Download (Sandra Schön für OERcamp (2025) anzubieten. Das Dokument (CC0 – gemeinfrei) beschreibt Schritt für Schritt, wie wir die 100 + Teilnehmer*innen in nur drei Stunden strukturiert zu zehn zentralen Perspektiven von Open Educational Practices (OEP) befragt und ihre Ergebnisse dokumentiert haben.
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