Was bedeutet OEP – Open Educa­tional Practices?

Die große OERcamp-Videoreihe ‚OEP 2025‘ mit 50+ Expert*innen-Statements

Das Kürzel „OEP“ steht für „Open Educa­tional Practices“ – ein relativ neuer Begriff, der im deutschen Diskurs um offene Bildung schnell an Bedeutung gewonnen hat. Dies spiegelt sich darin wieder, dass sowohl diverse Praxis­ak­teure als auch die deutsche OER-Strategie dem Schlagwort OEP eine zentrale Bedeutung beimessen. Gleich­zeitig herrscht zu OEP alles andere als ein scharfes und geteiltes Verständnis. Es bedarf einer weiteren Verstän­digung darüber, welche Bedeutung, welche Ziele und welche Maßnahmen im deutschen Bildungs­diskurs mit OEP verbunden werden.

Vor diesem Hinter­grund hat das OERcamp 20 Expert*innen aus Bildungs­praxis, Wissen­schaft, Community und Verwaltung um ihre Einschät­zungen gebeten. In über 50 (!) State­ments teilen sie auf persön­licher und auf fachlicher Ebene Wissen und Werte, Einschät­zungen und Erwar­tungen, Haltungen und auch Befürch­tungen rund um OEP – Open Educa­tional Practices. Die Videos stehen im Sinne von OER unter der Lizenz CC BY 4.0, können also in Teilen oder als Ganzes weiter­ge­nutzt werden.

Tipp für alle, die das Thema vertiefen wollen: Beim #OERcamp in Hannover findet am 4.9.2025 eine Community-Konsul­tation zum Thema OEP statt, für die sich bereits 100 Teilneh­mende angemeldet haben (Stand 14.8.2025). Die Videos können als Vorbe­reitung für die Diskussion dort genutzt werden. Die Ergeb­nisse der Community-Konsul­tation werden Anfang Oktober 2025 auf OERcamp​.de veröf­fent­licht.

Sechs Fragen rund um OEP – Open Educa­tional Practices:

Frage 1: Wofür steht „OEP – Open Educa­tional Practices“?

Im ersten Video geht es um das grund­sätz­liche Verständnis von Open Educa­tional Practices (OEP).

Die Antworten zeigen: Open Educa­tional Practices werden ganz unter­schiedlich verstanden – etwa als Haltung, kolla­bo­rative Praxis, offenes pädago­gi­sches Setting, als begriff­liche Abgrenzung zu OER oder als visio­närer Entwurf für zukunfts­ge­richtete Bildungs­pro­zesse.

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Frage 2: Wofür braucht die Welt OEP – Open Educa­tional Practices?

Im zweiten Video geht es um die Relevanz von Open Educa­tional Practices (OEP):

Warum braucht es das, was hinter OEP steht? Inwieweit braucht es ein eigenes Konzept namens OEP?
Die State­ments machen deutlich: Open Educa­tional Practices (OEP) begegnen zentralen Heraus­for­de­rungen heutiger Bildung mit Fokus auf Teilhabe, Offenheit, Zusam­men­arbeit und inklu­siven Lernpro­zessen. Zugleich werden auch struk­tu­relle Voraus­set­zungen und kritische Perspek­tiven auf den Begriff selbst benannt.

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Frage 3: Was gehört dazu, wenn wir von OEP – Open Educa­tional Practices sprechen?

Im dritten Video teilen die Betei­ligten, welche Aspekte für sie untrennbar mit Open Educa­tional Practices (OEP) verbunden sind.

Sie zeigen auf: OEP entfaltet sich dort, wo Kolla­bo­ration, Teilhabe und geteiltes Wissen selbst­ver­ständlich werden – etwa in Form von Kokreation, einer verän­derten Prüfungs­kultur, multi­per­spek­ti­vi­scher Materi­al­ent­wicklung oder offenen Rollen­ver­ständ­nissen zwischen Lehrenden und Lernenden.

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Frage 4: „OEP – Open Educa­tional Practices” – wie sehen Praxis­bei­spiele aus?

Im vierten Video steht die Praxis im Mittel­punkt: Wie sehen Open Educa­tional Practices (OEP) konkret aus?

Die Mitwir­kenden schildern exempla­rische Beispiele aus ihrer Bildungs­praxis und zeigen: OEP kann vieles sein – ko-kreative Lernformate, offene Unter­richts­ma­te­rialien, gemein­sames Lernen in Werkstatt­for­maten oder der Transfer von lokalem Wissen. Dabei geht es um Zusam­men­arbeit, Teilhabe und die Öffnung von Bildungs­pro­zessen.

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Frage 5: Wie hängen OER (Open Educa­tional Resources) und OEP (Open Educa­tional Practices) zusammen?

Im fünften Video geht es um das Verhältnis von Open Educa­tional Resources (OER) und Open Educa­tional Practices (OEP).

Open Educa­tional Resources und Open Educa­tional Practices werden eng mitein­ander verknüpft – als Materialien und als Methoden, als Produkt und als Prozess. OER können der Einstieg in offene Bildungs­prak­tiken sein oder aus ihnen hervor­gehen. Dabei geht es nicht nur um das Teilen von Inhalten, sondern um eine Bildungs­kultur, die Offenheit, Teilhabe und die aktive Rolle der Lernenden in den Mittel­punkt stellt.

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Frage 6: Künst­liche Intel­ligenz: Inwiefern hilft oder hindert uns KI bei der Gestaltung von Open Educa­tional Practices (OEP)?

Im sechsten Video der Reihe geht es um das Zusam­men­spiel von Künst­licher Intel­ligenz (KI) und Open Educa­tional Practices (OEP).

Wir haben gefragt: Inwiefern hilft oder hindert euch KI bei der Gestaltung von OEP? Dabei werden unter­schied­liche Perspek­tiven aufge­zeigt: KI kann unter­stützen, durch Barrie­re­freiheit, Überset­zungen oder automa­ti­sierte Kuratierung. Gleich­zeitig werden auch kritische Fragen nach Intrans­parenz, Bias und pädago­gi­scher Verant­wortung aufge­worfen.

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Bonus­track: „OEP – Open Educa­tional Practices” – wie sehen Praxis­bei­spiele aus? Das „All Means All!“ OpenTextbook

Im Bonus­track der Reihe zeigt Prof. Dr. Frank J. Müller (Univer­sität Bremen), wie OEP konkret umgesetzt werden kann – am Beispiel von All Means All!: einem kolla­bo­rativ entwi­ckelten OpenTextbook, das mit Beiträgen von 151 Personen aus Wissen­schaft und Selbst­ver­tretung für eine vielfalts­sen­sible und diskri­mi­nie­rungs­kri­tische Lehrer*innenbildung steht.

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Creative Commons Lizenzvertrag

Dieser Text steht unter der Lizenz CC BY 4.0. Als Namens­nennung ist vorge­sehen: „Agentur J&K – Jöran und Konsorten für das OERcamp 2025 | oercamp​.de

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